Neujahrstreffen

Der Kinderschutzbund hat zu Beginn des Jahres das gesamte Mitarbeiterteam, alle Ehrenamtler und den Vorstand zu einem Neujahrstreffen eingeladen.

Lesen Sie hier die Begrüßungsansprache der Vorsitzenden:

Mitarbeitertreffen

Herzlich Willkommen Ihnen allen zum heutigen Treffen. Wir haben Sie zu einer freundlichen Zusammenkunft eingeladen, um abseits von Fachthemen miteinander ins Gespräch zu kommen und um uns gegenseitig besser kennen zu lernen. Das Jahr ist aber auch noch jung und gute Wünsche können wir alle gebrauchen. Ich darf Ihnen ein gutes, erfolgreiches, gesundes und von einem harmonischen Miteinander geprägtes neues Jahr wünschen.

Ganz wichtig ist es mir, bei dieser Gelegenheit Dank aussprechen zu können. Das möchte ich als Vorsitzende des Eschweiler Kinderschutzbundes gerne tun.

Ich begrüße Sie, Frau Weisser, die als Päd. Leiterin die Teams zusammenstellt und -hält und das pädagogische Profil immer wieder neu schärft. Herzlichen Dank!

Mein Gruß und Dank geht an Sie Frau Meuser, die für ein gut funktionierendes Büro in der Geschäftsstelle sorgt und mich in meinem Vorstandsbüro zu Hause unterstützt.

Herzlich Willkommen sage ich Ihnen allen, die Sie in der pädagogischen Arbeit als Koordinatorin, Gruppenleitung und päd. Fachkraft arbeiten tätig sind. Sie kümmern sich um jedes einzelne Kind. Sie fördern und leiten an und sind Ansprechpartner für Eltern, Lehrer und andere Institutionen.

Vielen Dank für Ihren Einsatz.

Ebenso begrüße ich alle Mitarbeiterinnen, die sich um die Küchen und die Pflege der Räume kümmern. Ihnen ist es zu verdanken, dass die Kinder das Mittagessen in gepflegter und familiärer Atmosphäre einnehmen können.

Ich grüße unsere Praktikantinnen und Praktikanten und danke Ihnen, dass Sie sich bei uns und mit uns auf Ihr berufliches Weiterkommen einlassen.

Ein herzlicher Gruß geht an unsere Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler, die in der Einzelbegleitung von Kindern im OGS Alltag durch Spiel oder Sprachenförderung tätig sind. Vielen Dank, dass Sie unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zum Wohle der Kinder und auch Eltern unterstützen.

Ganz herzliche Grüße richte ich an die Ehrenamtler und Ehrenamtlerinnen, die sich seit 2 Jahren um Menschen bemühen, die als Flüchtlinge ihr Land verlassen haben und bei uns eine sichere Zukunft erhoffen. Sie begleiten und lernen und stützen und feiern und teilen ein Stückchen Leben. Vielen Dank!

Auch Flüchtlingskinder aus unterschiedlichen Herkunftsländern brauchen unsere Begleitung und wir sind froh, dass wir ihnen und auch Eltern Sprachförderung zukommen lassen können.

Liebe Grüße und meinen Dank richte ich an Frau Menze, die Geschäftsführerin unseres Spitzenverbandes, des Paritätischen, für wertvolle Unterstützung.

Last, but not least, geht mein Dank und Gruß an meine Kollegen und Kolleginnen im Vorstand, die an unterschiedlichen Stellen unverzichtbare Arbeit leisten. Hier geht es um Finanzen ebenso wie um ganz praktische und konzeptionelle Arbeiten.

Dass zu solch einem Treffen nie alle kommen können, ist verständlich. Einige sind anderweitig beruflich eingesetzt, einige sind krank oder durch das Wetter irgendwie verhindert.

Aber allen, die bei uns und mit uns im Kinderschutzbund für Kinder und Familien engagiert sind, gelten meine guten Wünsche für weitere erquickliche Zusammenarbeit und mein Dank für das engagierte Mittun. Ihre Lebendigkeit macht uns als Kinderschutzbund aus.

Unsere tägliche Hauptaufgabe liegt in der qualifizierten Betreuung von mittlerweile 550 Kindern. Sie stehen an erster Stelle.

Das bedeutet: Sie alle fördern, begleiten, trösten, muntern auf, motivieren, hören zu, versorgen, schaffen Atmosphäre, schlichten Streit, spielen, leiten an, integrieren, ermöglichen Teilhabe, suchen den richtigen Platz für jedes Kind, schaffen Kontakte zu Lehrern und Lehrerinnen, Eltern und Vertretern anderer Institutionen, die für das Kind von Bedeutung sind.

Für alle gilt es Ansprechpartner zu sein und ein offenes Ohr zu haben. Dabei lassen Sie sich immer wieder auf neue Themen ein und probieren neue Wege aus, die in verschiedenen Fortbildungsmodulen vorgestellt werden.

Vormittags- und Ganztagskinder sind miteinander zu vernetzen. Jedes Kind soll eine gute Struktur für den Tag finden. Ich habe den Eindruck, dass es Ihnen und uns immer besser gelingt, die Tage zu rhythmisieren und die Balance zu halten zwischen päd. Angeboten, notwendigen Anforderungen

und der Möglichkeit zur freien Entfaltung. Die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder sollen ja in die Gestaltung des Ganztages einfließen.

Die gute Erfüllung dieser Aufgaben ist an sich schon eine Herausforderung. Dazu kommen allerdings weitere für die Teams. Wir freuen uns über steigende Kinderzahlen, haben aber nicht immer gleichzeitig wachsende Raumkapazitäten. Schwierigkeiten gibt es, wie in jedem Betrieb mit viel Personal, mit krankheitsbedingten Ausfällen sowohl in eigenen Reihen oder bei Schulleitungen und Lehrern. Wechsel in Schulleitungen sind gut zu gestalten.

Viele Kinder bedürfen einer besonderen Förderung durch eine soziale Gruppenarbeit, die wir verstärkt anbieten. Auch hier allen ein großes Dankeschön für Einsatz und langen Atem.

Wir suchen immer nach neuen Talenten, um gute Arbeitsgemeinschaften anbieten zu können. Ab Sommer 2015 liegen auch alle AG's in unserer Verantwortung und Finanzierung. Eine neue Hürde, die zu nehmen war.

Sowohl die schon genannten als auch die weiteren Arbeitsfelder sind immer wieder neue Herausforderungen, denen sich das Team hervorragend stellt.

Fortbildungen zu unterschiedlichsten Themen müssen angeboten werden, damit wir weiter auf gutem Niveau arbeiten und in Workshops und Konferenzen Standards fordern und setzen können. Der Kinderschutzbund als Träger von OGS hat sich sowohl bei der Päd. Hochschule als auch beim Bildungstag der StädteRegion präsentiert und sich konzeptionell eingebracht.

Die Eltern der uns anvertrauten Kinder brauchen uns und wir die Zusammenarbeit mit ihnen. In den AGIL-Kursen suchen wir den besonderen Kontakt zwischen Eltern und Kindern. Dass wir bei Weihnachtsfeiern, Schulfesten, Aufführungen von Musicals etc. auch auf der Bühne des Weihnachtsmarktes Eltern immer wieder zeigen, was ihre Kinder im OGS-Tag erleben und lernen, soll lobend erwähnt werden.

Aber auch darüber hinaus suchen Eltern Rat und Begleitung und erfahren Orientierung und unterstützende Hilfen, um die erzieherischen Aufgaben mit ihrem Kind neu und mit Freude und Verlässlichkeit angehen zu können.

Aber auch für den Vorstand, dem die Geschäftsführung obliegt, gibt es enorme Herausforderungen.

Wir übernehmen alle Aufgaben des Arbeitgebers und sichern Ihre Arbeitsplätze. Wir sind froh, dass wir im letzten Sommer eine Lohnanpassung vornehmen konnten, sind aber trotz aller Anstrengungen nicht im Niveau von öffentlichen Trägern. Das macht uns zu schaffen.

Um nur einmal kurz zu schildern, dass wir die Größe eines mittleren Betriebes erreicht haben, einige Zahlen:

50 Menschen arbeiten mit einem Arbeitsvertrag bei uns, 12 mit einem Praktikantenvertrag, ohne die kurzfristigen Praktika und 1 – 10 Plätze stellen wir für Arbeitnehmer, die über das Jobcenter integriert werden und viele Ehrenamtler und Ehrenamtlerinnen sind bei uns aktiv. Das wird von wenigen Vorstandsmitgliedern verantwortet und gemanagt.

Wir arbeiten in unterschiedlichen Ausschüssen wie Jugend-Hilfe-, Schule und Sozial und Senioren mit und Arbeitskreisen der Stadt Eschweiler und übernehmen Verantwortung in verschiedenen Netzwerken. Dabei sind ja auch immer wieder einige von Ihnen beteiligt.

Ich nenne: Netzwerk Flügelschlag, Arbeitskreis West, Arbeitskreis Kinder und Jugendliche Eschweiler-Ost, Frühe Hilfen, Soziale Dienste, Frauennetzwerk, Arbeitskreis Kinderspielplätze.

Wir suchen zum Teil gemeinsam mit Ihnen Sponsoren und pflegen diese Beziehungen, um unsere Arbeit auf gesicherte finanzielle Beine zu stellen. Das wird ein immer anspruchsvolleres Feld, das Umsicht und Engagement erfordert.

Wir betreiben Öffentlichkeitsarbeit zur Verbesserung der Situation für Kinder und Familien. Wir bilden junge Leute aus und stellen uns zur Verfügung, damit Menschen ausprobieren können, wo ihre Interessen und Stärken liegen.

Wir sind ein geschätzter Träger innerhalb unserer Verbände.

Allen Beteiligten sage ich an dieser Stelle ausdrücklich Respekt und Dank für alles Geleistete. Ich bitte Sie herzlich, bleiben Sie engagiert und gehen Sie verantwortlich mit den Menschen um, die Ihnen begegnen. Wir alle zusammen sollten offen bleiben für Neues und uns an die Seite von Menschen stellen, die in einer Notsituation sind oder hier bei uns eine neue Zukunft für sich und ihre Kinder suchen.

Vielen Dank für Ihr Kommen und Ihren Einsatz. Bei allen, die für die Ausrichtung der Feier gesorgt haben bedanke ich mich und bei Adrian Kolewa für seine schöne musikalische Begleitung. Er ist Schüler in der Don Bosco Schule und hat schon mehrere Auszeichnungen in seinem musikalischen Fach bekommen.

Auf weitere gute Zusammenarbeit.

Mariethres Kaleß