Was kann ich für die Umwelt tun?

 

Eine Hand voll Müllsäcke sammelten die Kids der Ferienbetreuung von der Barbaraschule in der Innenstadt, der Auftakt zum Thema Umweltschutz. Foto: Manuel Hauck

Eschweiler Was kann ich schon für die Umwelt tun? Diese Frage stellten sich rund 30 Kinder in der zweiten Woche der Ferienbetreuung der Barbaraschule Stich.

Nachdem in der ersten Woche das Thema Dankbarkeit auf der Tagesordnung stand, widmeten sich die OGS und der zugehörige Kids-Klub in der zweiten Hälfte dem Umweltschutz. Getragen wurde das Programm in den Herbstferien abermals vom Kinderschutzbund aus Eschweiler.

Gleich zu Beginn tauchten die Kinder in das große Thema ein und stellten eigene Ideen zur Nachhaltigkeit vor. Am Montag ging es dann zu Fuß von der Barbaraschule zum Rathaus. Auf dem Weg sammelte die Gruppe Müll in der ganzen Innenstadt ein und kam auf eine Hand voll Müllsäcke. Dem kalten und nassen Wetter trotzend staunten die Kids nicht schlecht, dass so viel unachtsam weggeschmissen wird. Am Rathaus trafen sie dann auf die Müllabfuhr und luden den gesammelten Unrat auf das Fahrzeug. Der erste Tag freute nicht nur die Ferienbetreuer Margarete Fidor, Claudia Menz, Ina Flegel und Manuel Hoppenz, sondern auch Siegfried Zehn, den städtischen Amtsleiter für Umweltbelange. Dieser fand Lob für die Bemühungen, schon die Kinder spielerisch an das Thema Nachhaltigkeit heranzuführen.

Auch im weiteren Wochenverlauf ging es darum, was die junge Generation für den Umweltschutz tun kann. Nachhaltige Einkaufstaschen aus alten T-Shirts wurden ebenso gebastelt wie Windräder aus pfandfreien Plastikflaschen. Unverpackte und frische Ware wurde am Mittwoch auf dem Wochenmarkt eingekauft und ein Gericht zubereitet, bei dem auch das Auge mitisst. Die Wiederverwertung von Altglas lernten die Kinder im Glasmuseum in Linnich kennen und die Woche schloss die Ferienbetreuung mit einem Thementag über den sorgsamen Umgang mit Spielsachen ab.

Ziel der Woche war es, den Kindern zu zeigen, dass nicht nur Erwachsene etwas zum Umweltschutz beitragen können. Man muss den Kindern also nur die Chance dazu geben, denn bereit dazu sind sie, wie die Ferienbetreuung beweist. So schlussfolgerten die Kinder, dass sie nachhaltig handeln können: Strom und Wasser sparen, Laufen und Radfahren anstatt Autofahren, Müll trennen, Recycling-Papier benutzen, Obst und Gemüse aus der Region essen und Plastiktüten vermeiden. Die Antwort lautet: Ja, ich kann was für die Umwelt tun!

(mah)

Für die Überlassung des Berichtes danken wir ganz herzlich der Lokalredaktion der Eschweiler Nachrichten und der Eschweiler Zeitung.