Informieren und vorbeugen : Kinderschutzbund Eschweiler macht auf gewaltfreie Erziehung aufmerksam

Die fleißigen Helferinnen und Helfer vom Kinderschutzbund. Foto: Lea Minge

Eschweiler Anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Kinderrechte hat der Deutsche Kinderschutzbund (DKSB) Eschweiler e.V. einen Infostand auf der Grabenstraße aufgebaut. Im Mittelpunkt stand das Kinderrecht auf gewaltfreie Erziehung.

Zwischen 10 Uhr und 13 Uhr konnten Kinder mit ihren Eltern dort vorbeigehen und wurden von einem großen Team des DKSB empfangen. Neben vielen Infos zum Kinderrecht selbst und zu Hilfsangeboten bestand das Angebot, dass sich die Kinder mit ihren Eltern mit einer Sofortbildkamera fotografieren lassen konnten. Den Rahmen für dieses Foto konnte man dann noch individuell gestalten.

Gemeinschaft stärken

Die pädagogische Leiterin, Rebekka Karbig, erzählte, dass sich für dieses Jubiläum jeder Ortsverein ein Kinderrecht aussuchen konnte, welches im Mittelpunkt stehen sollte. Am 30. April war der Tag der gewaltfreien Erziehung und der DKSB Eschweiler wollte mit dem Infomaterial aufmerksam machen und vorbeugen. Aber man wolle nicht mit erhobenen Zeigefinger auf die Menschen zugehen und ihnen etwas aufdrängen, sondern unter anderem durch die Fotoaktion eine Gemeinschaft schaffen und die Eltern-Kind-Bindung stärken, so Mariethres Kaleß, die Vorsitzende.

Gewalt sei keine Lösung, es gäbe viele Hilfsangebote. Man kann sich zum Beispiel an den Kinderschutzbund wenden oder auch die „Nummer gegen Kummer“ wählen. Diese gibt es sowohl für Jugendliche, als auch für Eltern.

Trotz des schlechten Wetters kamen doch einige Kinder mit ihren Eltern an den Stand heran und ließen ein Eltern-Kind-Foto schießen. Eine Idee, die Familienbände stärken soll.

 

(lm)

Für die Überlassung des Berichtes danken wir ganz herzlich der Lokalredaktion der Eschweiler Nachrichten und der Eschweiler Zeitung.